Projekt

CARE

Das Projekt CARE richtet sich an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Fluchtgemeinschaften. Jeder unbegleitete minderjährige Flüchtling braucht einen Vormund, wenn er ohne seine/n Erziehungsberechtigte/n einreist. Dies ist auch der Fall, wenn er sich mit Verwandten oder anderen erwachsenen Personen in einer Fluchtgemeinschaft befindet.

In der Zeit bis zur Bestallung eines Vormunds (in der Regel 6-8 Wochen) wird die Heimspiel gGmbH mit dem Projekt CARE von dem zuständigen Jugendamt in Form eines Clearingprozesses gemäß § 27 SGB VIII installiert. In dieser Phase ist es die Aufgabe die eventuellen Probleme des Jugendlichen zu erkennen, ihn zu schützen und zu stabilisieren. Am Ende eines jeden Clearingprozesses wird eine weiterführende Handlungsempfehlung an den zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes gegeben.

Die Mitarbeiter des Projektes Care stehen auch zur Verfügung, falls eine Weiterführung der Hilfe nötig sein sollte.
Kinder und Jugendliche in Fluchtgemeinschaften bewegen sich oft ausschließlich innerhalb der Kontakte, die diese Gemeinschaften hervorbringen.

Für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Fluchtgemeinschaften ergeben sich spezielle Anforderungen in der Betreuung und in der Vernetzung in ihrer neuen Lebenswelt.

Das Projekt CARE begegnet diesen besonderen Herausforderungen durch bedarfsgerechte und flexible Ansätze, eine enge und tragfähige Kooperation mit dem Jugendamt und eine professionelle Vermittlung lebenspraktischer Kompetenzen.

Wir tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen eine unmittelbare und bedarfsgerechte Hilfe zu geben und Wege in die Gesellschaft zu ebnen. Wir bauen eine Brücke in den Stadtteil, aktivieren die Kinder und Jugendlichen und vernetzen diese mit den Akteuren im Sozialraum.

Ansprechpartnerin

Susanne Aeckerlein

Leitung Kommunikation // Dipl. Sozialarbeiterin